Moderne medizinische Ausbildung verlangt mehr als reines Faktenwissen, gefragt sind klinische Kompetenzen. Genau hier setzt Simulation an: Ob OSCE, OSPE, Peer Practice oder Selbstbeurteilung – Simulation bietet einen strukturierten, standardisierten Rahmen, um praktische Fähigkeiten unter realistischen Bedingungen zuverlässig zu prüfen.
Mit dem SIMStation Exam Module erhalten Bildungseinrichtungen ein leistungsstarkes Tool, um anspruchsvolle Prüfungsformate effizient umzusetzen. Das System passt sich dabei flexibel an Ihre Prüfungsmodelle, Raumkapazitäten und Studierendenzahlen an.
Bewerten Sie klinische Kompetenzen standardisiert und nachvollziehbar. Simulation ermöglicht faire, vergleichbare Prüfungsbedingungen für alle Teilnehmenden.
Organisieren Sie Assessments und OSCEs effizient und übersichtlich. SIMStation unterstützt die Planung, automatisierte Durchführung und Dokumentation komplexer Prüfungsformate.
Zeichnen Sie Prüfungen optional auf und nutzen Sie strukturierte Videoauswertungen. So können Leistungen auch im Nachhinein bewertet und gezielt verbessert werden.
Das SIMStation Exam Module wurde gezielt für die Anforderungen komplexer Prüfungsformate entwickelt. Sie verbindet modernste AV-Technologie mit benutzerfreundlicher Software. Sie profitieren von klaren Strukturen und lückenloser Nachvollziehbarkeit – und schaffen ein Lernumfeld, das individuelle Rückmeldung und gezielte Weiterentwicklung optimal unterstützt.
Objective Structured Clinical Examination (OSCE) ist ein strukturiertes Prüfungsformat zur Bewertung klinischer Fähigkeiten und Kompetenzen. Die Kandidat:innen durchlaufen mehrere Prüfungsstationen, an denen sie innerhalb einer vorgegebenen Zeit definierte klinische Aufgaben bearbeiten, mit Simulationspersonen interagieren oder auf konkrete Fallszenarien reagieren.
Die Bewertung erfolgt anhand festgelegter Kriterien, beispielsweise mithilfe von Checklisten oder Bewertungsskalen. Durch den standardisierten Ablauf lassen sich klinische Fertigkeiten, Kommunikation, Entscheidungsfindung und weitere Kompetenzen nachvollziehbar und vergleichbar beurteilen.
Technologie kann zahlreiche Abläufe eines OSCEs digital zusammenführen – von der Prüfungsplanung und Kandidatenverwaltung über Stationsabläufe und Bewertungen bis hin zu Aufzeichnung und Dokumentation. Dadurch reduziert sich der manuelle Organisationsaufwand und auch komplexe Prüfungen lassen sich effizient koordinieren.
Digitale Lösungen stellen Prüfer:innen standardisierte Bewertungsformulare zur Verfügung, ermöglichen die zentrale Überwachung laufender Prüfungen und schaffen eine strukturierte Grundlage für die spätere Auswertung von Ergebnissen und Aufzeichnungen.
OSCEs mit mehreren parallelen Stationen erfordern eine genaue Abstimmung von Kandidat:innen, Prüfer:innen, Räumen, Zeitplänen und Stationswechseln. Digitale Prüfungsmanagement-Systeme bündeln diese Informationen zentral und schaffen einen laufenden Überblick über den Prüfungsablauf.
Mit integrierter Raumtechnologie können Verantwortliche zudem mehrere Prüfungsräume von einem zentralen Ort aus beobachten. So behalten sie den Ablauf im Blick, ohne in jedem Raum selbst anwesend sein zu müssen.
OSCE-Stationen können mit synchronisierten Video- und Audioaufzeichnungen dokumentiert werden. Je nach technischer Ausstattung lassen sich mehrere Kameraperspektiven und zusätzliche Datenquellen erfassen, sodass die Prüfungsleistung möglichst vollständig nachvollziehbar bleibt.
Die Aufzeichnungen können direkt den jeweiligen Kandidat:innen und Prüfungen zugeordnet werden. Berechtigte Personen können einzelne Prüfungsleistungen dadurch später gezielt aufrufen – etwa für die Bewertung, Qualitätssicherung oder ein strukturiertes Feedback.
Für die Bewertung werden in der Regel standardisierte Checklisten, Bewertungsskalen oder kompetenzbasierte Kriterien verwendet, die für die jeweilige Prüfungsstation definiert sind. Mit digitalen Bewertungslösungen können Prüfer:innen ihre Beurteilung direkt während der Prüfung erfassen und eindeutig der jeweiligen Person und Station zuordnen.
Die zentrale Erfassung reduziert den Aufwand für manuelle Dokumentation, unterstützt einheitliche Bewertungsprozesse und erleichtert die anschließende Auswertung der Prüfungsergebnisse.
Hochschulen können den organisatorischen Aufwand von OSCEs deutlich reduzieren, indem Kandidat:innen, Prüfer:innen, Stationen, Zeitpläne, Bewertungen und Aufzeichnungen in einem durchgängigen digitalen Workflow verwaltet werden. Statt Informationen über verschiedene Excel-Listen, Papierformulare und Einzelsysteme zu koordinieren, stehen die relevanten Prüfungsdaten zentral zur Verfügung.
Automatisierte Abläufe können zusätzlich wiederkehrende organisatorische Aufgaben übernehmen. Digitale Bewertung und Dokumentation vereinfachen den gesamten Prozess – von der Vorbereitung und Durchführung bis zur abschließenden Auswertung.
Bei der Planung eines OSCEs spielen unter anderem die Anzahl der Kandidat:innen und Stationen, verfügbare Prüfungsräume, Zeitpläne, die Einteilung der Prüfer:innen, Bewertungskriterien, Kandidatenidentifikation sowie die Dokumentation und Auswertung der Ergebnisse eine wichtige Rolle.
Insbesondere bei größeren oder regelmäßig stattfindenden OSCEs sollte frühzeitig geklärt werden, wie zentrale Koordination, digitale Bewertung, audiovisuelle Aufzeichnung und Datenmanagement technisch unterstützt und zuverlässig über mehrere Prüfungsräume hinweg organisiert werden können.
Erfahren Sie, wie ein maßgeschneidertes OSCE-System Prüfungen digitalisiert, administrativer Aufwand minimiert und die Ausbildung noch effizienter gestaltet.