Hardware & Add-ons

Jedes AV-Simulationssystem ist nur so gut, wie die dafür verwendete Technik es zulässt. Jeder Aspekt einer professionellen Simulation wird durch technische Faktoren vorherbestimmt. Dies betrifft sowohl die Organisation, die Durchführung als auch die Auswertung einer Simulation. Technik ist keine Ergänzung einer professionellen Simulation, Technik ist die Grundvoraussetzung einer solchen.

High-End Technologie für AV Simulationen

Professionelle AV-Technik erfordert – speziell im Bereich der Simulation – ein perfektes Zusammenspiel vieler verschiedener Parameter:

  • perfekte Optik und Akustik,
  • Aufzeichnung & Übertragung,
  • flexible Netzwerkstrukturen,
  • komplexe Funktionalität,
  • sowie intuitive Usability.

Neue AV-Technik muss in bereits bestehende technische und systemische Strukturen integriert werden können. Und nicht zuletzt muss Technik für die Anwender versteh- und vor allem auch anwendbar sein.
Aus all diesen Gründen haben wir uns bei der Auswahl, Kenntnis und Verwendung technischer Komponenten kompromisslos dem State-of-the-Art verschrieben.

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SIMStation Hardware-Komponenten

Lösungen müssen so vielseitig sein, wie die Ansprüche an sie. Deswegen nutzen wir bei unseren Produktlinien ein modulares Prinzip. Das bedeutet, dass sämtliche SIMStation Komponenten v.a. voll kompatibel mit bestehenden SIMStation Lösungen sind, um – je nach Voraussetzung und Zielsetzung der Anwender – die tatsächliche Lösung als Kombination bestehender Komponenten individualisieren und nahtlos erweitern zu können.

Die folgende Auflistung gibt einen ersten Überblick über bei SIMStation standardmäßig verwendete Hardware-Komponenten. Die tatsächliche Zusammenstellung ergibt sich zumeist jedoch erst in einem beratenden Gespräch, das den Zweck, die Ziele und Bedingungen der gewünschten Simulationseinrichtung definiert.

SIMStation CTA Bubble

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Hardware-Komponenten im Detail

VIDEO-Komponenten

  • Kameras jeglicher Form und Art
    Aufgrund der hohen Qualität und Kompatibilität verwendet SIMStation in seinen Systemen ausschließlich Kameras von AXIS. Die Auswahl der jeweiligen Kameras ist dabei abhängig von der beabsichtigten Nutzung, Zielsetzung und Raumsituation des Kunden und kann flexibel abgestimmt werden. In der Praxis kommen üblicherweise PTZ-Kameras (=Pan-Tilt-Zoom) zum Einsatz, die sich bequem durch die SIMStation Software steuern lassen. In der üblichen Ausstattung werden diese PTZ-Kameras zumeist durch Weitwinkelkameras (in kleinen Räumen), mobile Kameras oder spezielle, auf Augenhöhe montierte Kameras ergänzt.
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  • Video Capturing Devices
    Diese Komponenten werden strategisch an all den Punkten platziert, wo Videosignale von Patientenmonitoren und sonstigen bildgebenden Geräten übertragen und zugleich vom System aufgezeichnet werden sollen.
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Akustische Komponenten

  • Raummikrofone
    Die verwendeten Raummikrofone können ideal auf die Art der Nutzung und räumliche Eigenschaften abgestimmt werden. Je nach Größe, Form und akustischer Gegebenheiten des Raums kommen dabei omnidirektionale Raummikrofone oder Richtmikrofone zum Einsatz.
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  • Funkmikrofone
    Dank der hochentwickelten Background Noise Cancelling-Technologie sind fest installierte Raummikrofone in den herkömmlichen Simulationsszenarien zumeist ausreichend. Für größere Settings mit akustisch schwierigeren Voraussetzungen (Hall, Nebengeräusche etc.) – wie bspw. Freiflächen, Trainingshallen, Team-Trainings (man denke an gleichzeitig, durcheinander sprechenden Teilnehmer) – empfiehlt es sich als optionale Erweiterung, die Teilnehmer zusätzlich mit Funkmikrofonen auszustatten.
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  • In-Ear-Funksysteme
    In-Ear-Funksysteme haben sich erfahrungsgemäß als ein essenzieller Bestandteil für erfolgreiche Simulationsinstallationen erwiesen; nichtsdestotrotz werden sie bei der Planung oft vergessen. In-Ear-Funksysteme ermöglichen in Form von „Mouth to Ear“ eine direkte Verbindung zu anderen Simulationsakteuren (Co-Instruktoren, Trainingsteilnehmer, „Standardized Patients“) und stellen so oft eine vielfältige, oft unverzichtbare Kommunikationsmöglichkeit in Simulationen dar.
  • Voice of God/Voice of Patient
    In allen Simulations- und Prüfungsräumen (optional auch am Flur) werden standardmäßig Deckenlautsprecher in der passenden Bauart und Leistung angebracht. Diese als „Voice-of-God“ (kurz: VoG) bezeichneten Lautsprecher übernehmen primär die Announcement-Funktion. Ergänzt werden diese optional durch separate, von der VoG getrennte Lautsprecher: die „Voice-of-Patient“ (VoP). Im Gegensatz zu herkömmlichen Hi-Fi-Simulationssystemen anderer Hersteller zeichnen sich die VoP-Lautsprecher von SIMStation vor allem dadurch aus, dass sie wesentlich leistungsstärker sind und zugleich direkt vom AV-System aufgezeichnet werden können. Dergestalt stellen VoP-Lautsprecher – in der Nähe des simulierten Patientenkopfes angebracht – eine bereichernde Ergänzung für die Durchführung von Simulationsszenarien dar.
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  • Push to Talk Microphones
    Die Verwendung der akustischen Komponenten kann im Kontrollraum gezielt gesteuert werden. Für die Funktionen der VoG, VoP und die In-Ear-Kommunikationskanäle werden dazu in jedem Kontrollraum „Push-to-Talk“-Mikrofone bereitgestellt, die dahingehend eine komplementäre Ergänzung zu den Lautsprechern darstellen.
  • Audiovisuelle Steuerung
    Die Steuerung sämtlicher Video- und Audiofunktionen erfolgt über die SIMStation Software. Dies umfasst die generelle Steuerung sämtlicher Kanäle: die Anzeige und Aufnahme der Kameras, die Steuerung der Lautsprecher und Mikrofone, sowie die Übertragungs- und Aufnahmelautstärke aller Audiokanäle. Da die Software sämtliche dieser Funktionen übernehmen kann, sind keine weiteren Hardwaregeräte (wie Video- oder Audiomatrix oder Mischpult) im Kontrollraum notwendig.

MEDIA SCREENS

  • Media Screens
    Die systematische Verwendung von Media Screens ist ein Alleinstellungsmerkmal von SIMStation, das sich in der Simulationspraxis als praktisch, benutzerfreundlich und nahezu unerlässlich erwiesen hat. Mit diesem nützlichen Tool können den Trainingsteilnehmern – live steuerbar aus dem Kontrollraum – spezifische Datenformate (Dokumente, Bilder oder Videos) direkt zugespielt werden. Das Szenario kann so schnell und einfach um Parameter wie Röntgenbilder, Blutbefunde oder Ultraschallbilder in Echtzeit erweitert werden.
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  • Exam Room Screens
    Bei den Exam Room Screens handelt es sich um Media Screens mit speziell für die Prüfungssituation erweiterter Funktionalität. Mit diesen Screens lassen sich für die Prüfung relevante Medien und/oder Patientenakten von den Teilnehmern selbstständig aufrufen und ebenso werden bestimmte Informationen – je nach mithilfe der Software im Vorfeld definiertem Ablauf – den Teilnehmern automatisiert angezeigt.
  • Entrance Screens
    Für die Gestaltung von Prüfungsräumen (wie bspw. bei der Durchführung von OSCEs) stellt der Entrance Screen eine besonders praktikable Erweiterung dar. Außerhalb des Prüfungsraums, direkt neben der Tür montiert, hält der Entrance Screen bereits vorab viele wertvolle Informationen für die Prüfungskandidaten bereit. Diese Informationen – Raumbelegung, Patientendaten etc. (Clinical Vignette) – werden den Kandidaten zum benötigten Zeitpunkt automatisch angezeigt. Zudem kann der Entrance Screen problemlos mit einem QR- oder NFC-Scanner ergänzt werden. Dadurch lässt sich eine einfache und nachvollziehbare Anmeldung des Kandidaten umsetzen: besonders praktisch, wenn die Beurteilung erst im Nachhinein erfolgen soll und die digitale Anmeldung so eine automatisierte Zuordnung von archiviertem Videomaterial mit den Kandidatendaten unterstützt.
     
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COMPUTER

  • SIMStation Control PC
    Im Kontrollraum empfehlen wir für alle SIMStation Enterprise-Systeme die Verwendung eines Kontroll-PCs mit 2 Monitoren. Wenngleich die Software auch perfekt kompatibel mit einem Single-Monitorsystem ist, erlaubt unsere neue Benutzeroberfläche ab Q3/2021 eine praktikable Aufsplittung der Ansicht. Die dadurch ermöglichte, separate Platzierung der Kamerabilder auf einem und der Steuerelemente auf einem zweiten Screen erhöht die Übersicht wesentlich. Der Nutzerkomfort und die Handhabung der ohnehin leicht zu bedienenden Software werden so nochmals verbessert.

  • SIMStation Debriefing PC
    Die Standardausstattung der SIMStation Enterprise beinhaltet einen Debriefing-PC, der sich im Debriefing-Raum befindet. Der Debriefing-PC ist an einen Projektor oder Großbild-TV sowie an geeignete Raumlautsprecher angeschlossen, um eine übersichtliche Übertragung und Darstellung zu ermöglichen. Erfahrungsgemäß empfiehlt es sich, den Debriefing-Raum ebenso mit einer Kamera und Mikrofonen auszustatten, Die dadurch ermöglichte Aufzeichnung der Trainer-Aktivitäten bzw. der Interaktion von Trainern und Teilnehmern während des Debriefings erweitert die Auswertungsmöglichkeiten der Simulation um eine weitere Dimension und unterstützt so in separaten Ausbildungskursen spezifische „Train-the-Trainer“-Aktivitäten.

  • SIMStation Remote Tablets
    Die SIMStation Remote Tablets dienen als mobile Steuer- und Eingabeergänzung für alle SIMStation Systeme und zeichnen sich durch ihren multifunktionalen Einsatz aus. Sie können sowohl als Instruktoren-Assistent als auch als intelligente „Fernbedienung“ beim Debriefing verwendet werden. Ebenso ermöglichen sie während der Simulationen und Prüfungen das einfache Setzen von Bookmarks, die Eingabe von Annotationen sowie das Ausfüllen von Prüfungs-Checklisten. Als funktionale Ergänzung nehmen die SIMStation Remote Tablets damit die Rolle vielfältiger Allround-Devices ein.
    Um die Funktionalität der mobilen SIMStation Remote Tablets in allen Räumen zu gewährleisten, wird bei allen SIMStation Installationen ein zentrales WLAN-Netzwerk zur Verfügung gestellt.
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